Zu Zeiten der DDR gab es, was die Autos anging, nicht so viel Auswahl. Hier war es der Trabant, der den meisten Menschen zur Verfügung stand. Der Trabbi, wie ihn die Menschen liebevoll nannten, ist heute ein beliebtes Sammlerauto. Es gibt auch heute noch gut 35.000 angemeldete Wagen in der Bundesrepublik Deutschland. So bleiben die Autos aus der DDR immer weiter im Gedächtnis der Menschen und leben als Tradition fort.
Das Kultauto: der Trabant
Als der Trabant damals auf den Markt kam, sollte er als Volksauto dienen, ein Auto, welches sich die normalen Bürger leisten können. Damit dies der Fall war, wurde bei der Herstellung kräftig gespart. Allerdings lag dies auch zum Teil daran, dass zu dieser Zeit, nicht alle Rohstoffe zur Verfügung standen bzw. nicht in die Ostzone geliefert werden konnten. So wurden die Autos aus der DDR mehr als notdürftig produziert. Spanplatten dienten so zum Beispiel zum Innenausbau, was dem Trabant dann oft bei einem Unfall sehr zum Nachteil kam. Stahlverstrebungen fehlten sogar ganz.
Trabbi und Wartburg
Die Autos aus der ehemaligen DDR würden heute den modernen Sicherheitsbestimmungen nicht mehr standhalten und die noch auf der Straße fahrenden Trabanten stellen eine Ausnahme da. Sie werden heute hauptsächlich für Museen restauriert oder sind in Sammlerhand. Gefahren werden sie bei schönem Wetter und zu besonderen Anlässen.
Die Autos der DDR spiegeln für viele Menschen ihr Leben wieder, welches nicht immer einfach war. Wer ein Auto sein eigen nennen konnte, hatte gegenüber seinen Mitbürgern einen entscheidenden Vorteil. Er war nämlich mobil unterwegs. Ein Auto konnte nicht eben mal schnell gekauft werden, sondern bedarf einer separaten und vor allem langjährigen Voranmeldung. Die Trabanten und Wartburgs standen zwar theoretisch allen Bürgern zur Verfügung, doch nicht jeder besaß einen. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, war zu der Zeit der DDR die Ausnahme. Heute können sich dies die wenigsten Menschen noch vorstellen.
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